Fünfzehn Hippotherapeuten aus der Gesamtschweiz informierten sich bei diesem Workshop über den Einsatz der Bewegungslehre nach Eckart Meyners für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. In der Vorstellungsrunde stellte sich heraus, daß mit dem Einsatz der Pferde für Kinder und Jugendliche mit CP-Erkrankungen und Down-Syndrom, sowie Erwachsene mit MS eine Verbesserung des Krankheitsverlaufs erreicht werden kann. Durch die Integration der Bewegungslehre nach Eckart Meyners kann diese besondere Wirksamkeit noch deutlich optimiert werden.

In der Reithalle wurde dann an verschiedenen Stationen gearbeitet – nach der Analyse des Sitzes bestand die erste Aufgabe der Teilnehmer darin eine Veränderung des Bewegungsflusses zu erreichen. Übungen für eine bessere Grundbalance am Boden und auf den Pferden schlossen sich an. Der Einsatz der Elasti-Bänder hat sich besonders bei MS-Erkrankten für die Rumpfstabilisation bewährt. Alle Teilnehmer durften die Wirkungsweise der Übungen direkt auf den Pferden ausprobieren. Bei dem anschliessenden Entspannungsprogramm kamen auch die Fränklin-Bälle zum Einsatz. Für die anwesenden Therapeuten wurden abrundend mit den Balancepads experimentiert.

Einer großer Dank gilt den Familien Kunz für die Zuverfügungstellung der Anlage, sowie Ilka Schultze für die gute Organisation und allen Hippotherapeuten für die rege Teilnahme und das durchweg positive Feedback.

Ein weiterer Workshop ist im Herbst 2018 geplant.